MARIENPFARRE

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Diese Woche feiern Frau Katharina Fischer und Frau Markhart Renate ihren 80. Geburtstag und Frau Bohusch Helene ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren recht herzlich! AD Multos Annos!
Unsere Kirche ist offen
von 7:00 bis 19:00 Uhr
Nachrichten aus dem Redemptoristenorden
Einladung zur Mitfeier: 100 Jahre ST.KLEMENS HOFBAUER-KOMITEE
Freitag, 5. 5., 15.00 Uhr: Altes Rathaus, Plenarsaal,
Wipplingerstrasse 6-8, 1010 Wien.
Festakademie mit einem Festvortrag von P. Dr. Adam Owczarski CSsR, Direktor des Historischen Institutes der Redemptoristen, Rom (Klemens Hofbauer und die Redemptoristen mit ihren Laienvereinigungen). Grußworte von Ehrengästen, Kurzinterviews,… Musikalische Umrahmung durch das concilium musicum. Kleine Ausstellung. Anschließend: Agape im Redemptoristenkloster Maria am Gestade, Salvatorgasse 12 (gegenüber dem Alten Rathaus).

Mitten im Krieg wurde der Verein „St. Klemens Hofbauer-Komitee“ – unter Ehrenschutz des Wiener Kardinals Friedrich Gustav Piffl – von den Redemptoristen und befreundeten     Laiengruppen gegründet. Die erste Generalversammlung fand im Klemens Hofbauer-Saal in Wien-Hernals statt. Erster Obmann war Pater Wilhelm Janauschek, dessen                    Seligsprechungsverfahren vor drei Jahren in Rom positiv abgeschlossen wurde. Ziel des Vereins war und ist es, die Verehrung des hl. Klemens Maria Hofbauer zu unterstützen, sowie Kirchenbauten und andere soziale und pastorale Projekte im Sinne des Wiener   Stadtpatrons zu fördern. Im Laufe der Jahrzehnte wurden auch zahlreiche Klemenskirchen in Österreich und im Ausland vom Komitee finanziell unterstützt. Die Errichtung des „Klemens-Museums“ in Maria am Gestade (2014) gehörte zu den letzten größeren Förderungen des Vereines. Seit vielen Jahren werden Projekte in der Ukraine, in Indien und in Albanien mitgetragen. In den letzten zehn Jahren wurden über
€ 250.000,-- für Projekte gesammelt und weitergeleitet. Der Sitz des Komitees ist im Redemptoristenkloster Hernals.

Herzliche Einladung zur Teilnahme
an der Feier der Firmung in unserer Kirche:
Samstag, 6. Mai, 11:00 Uhr
Firmspender: Weihbischof Dr. Helmut Krätzl

Einladung zum Gedenkgottesdienst
für + Dr. Carl Manner
Förderer der Marienpfarre und ihrer caritativen Projekte,
Ehrenmitglied der Redemptoristen der Wiener Provinz
*1929  + 2017
Freitag, den 12. Mai, 18:30 Uhr
Marienkirche, RIP

+ KR Dr. Carl Manner verstorben
+ KR Dr. Carl Manner verstorben
„Freund der Redemptoristen“ und Förderer der Marienpfarre

KR Carl Manner, Aufsichtsratsvorsitzender der Josef Manner & Comp. AG und Enkel des Firmengründers, ist im Alter von 87 Jahren verstorben. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.
Herr Dr. Karl Manner war ein treues Mitglied der Marienpfarre und besuchte regelmässig den Gottesdienst, so auch noch kurz vor Ostern. Jahrzehntelang unterstützte er u.a. soziale und caritative Projekte der Redemptoristen und der Marienpfarre. Dafür wurde er 2006 zum Ehrenmitglied der Wiener Provinz („Freund der Redemptoristen“) ernannt.
Die Hauptwerke der Fa. Manner befinden sich auf dem Gebiet der Marienpfarre.

Rektor Pater Lorenz Voith: „Wir trauern um einen großen Mann, der als Unternehmer eine große Offenheit gegenüber seinen Arbeitern hatte, sowie viele  soziale und kirchliche Projekte unterstützte, so auch für unserer Pfarre und unserem Orden. Noch vor wenigen Tagen konnte ich mit Herrn Carl Manner vor der Kirche kurz sprechen. Dabei sagte er mir, dass ‚seine“ Kirche die Marienkirche sei, obwohl er schon seit langem im Dornbach wohnt. Wir danken ihm für seine edle Verbundenheit und erhoffen für ihn die Erlösung in Fülle! Einen eigenen Gedenkgottesdienst werden wir in der Marienkirche ansetzen“.
Zum börsenotierten Unternehmen gehören unter anderem die Marken Manner, Casali, Dragee Keksi, Napoli, Ildefonso und Victor Schmidt. Manner wurde 1890 gegründet und notiert seit 1920 an der Börse. An Manner sind zudem die Familien Andres und Riedl beteiligt. Zuletzt wies das Unternehmen dank starker Nachfrage in Deutschland, Tschechien und der Slowakei ein Umsatzplus von 176,4 auf 191,9 Mio. Euro aus und verdreifachte den Jahresgewinn auf 1,5 Millionen Euro.

Pater Andreas Hiller, selbst durch über 40 Jahre lange Rektor und Pfarrer der Marienpfarre hat anl. des 85. Geburtstages von KR Carl Manner 2014 einen Beitrag für die Klemensblätter verfasst:

Klemens und die Mannerschnitte
 
Wer von uns kennt nicht die „Manner-Neapolitanerschnitte“ mit dem Slogan: „Manner mag man eben!“ Die Schnitten gehören zu Wien wie der Stephansturm, die Lipizzaner, Schönbrunn und die Mozartkugeln. Aber wer weiß schon, dass diese süße Köstlichkeit in der Nähe unserer Marienkirche in Hernals erzeugt wird. Josef Manner I., ein gelernter Kaufmann, gründete 1890 die Manner Süßwarendynastie und produzierte seine Waren in einer Fabrik in der Nähe seines Elternhauses gleichsam im Schatten der Marienkirche. Und oft, wenn die Firma Manner die Kakaobohnen röstet, erfüllt der Schokoladenduft die umliegenden Straßen und strömt bis in die Kirche.  

Zum Stadtfest des Hl. Klemens am 15. Juni in Hernals hat der heutige Seniorchef Dr. Carl Manner 2000 Schnittenpackerl geschenkt, die an die Festgäste verteilt wurden. Diakon Rudi gestaltete eine Banderole, mit der die Schnitten versehen wurden. Sie trug auf der Vorderseite das Bild des Heiligen Klemens und auf der Rückseite die Inschrift: 100 Jahre Stadtpatron von Wien 1914- 2014. Obwohl das Markenzeichen der Firma Manner der Stephansdom ist, den du auf jedem Packerl siehst, weil der Großvater Josef Manner auf dem Stepansplatz sein erstes kleines Geschäft geführt hatte, ist doch die Marienkirche die Haus- und Familienkirche der Fa. Manner, da die große Mannerfabrik neben der Marienkirche und auf dem Gebiet der Pfarre liegt. Von Anfang an hatten wir mit der Fa. Manner, vor allem mit dem Chef Dr. Carl Manner, eine sehr gute Beziehung und die kleineren Firmenfeste und Jubiläen wurden  immer mit der Marienkirche gefeiert. Andrerseits unterstützte die Firma Manner die sozialen Projekte der Kirche und Pfarre mit namhaften Geldbeträgen, bezw. mit süßen Kostbarkeiten. Mehrere Male spendete die Fima im Jugoslawienkonflikt 1991 bis 1995 für die Flüchtlinge und Vertriebenen  mehrere Tonnen von süßen Waren, die wir mit Lkws in das Kriegsgebiet brachten. Aber nicht nur für die Sozialprojekte der Marienpfarre  hatte der Chef der Fa. Manner immer ein offenes Herz, sondern auch weltweit ist die Firma sozial tätig. So unterstützt Manner z. B. an der Elfenbeinküste das SOS Kinderdorf Abobo Gare in Abidjan, wo nicht nur die Häuser errichtet werden, sondern auch für die Ausbildung und Versorgung der Kinder gesorgt wird. 2006 wurde Dr. Manner zum „Freund der Redemptoristen der Wiener Provinz“ ernannt.
 
Am 18. Juli feierte Dr. Carl Manner, der Enkel des Gründers, seinen 85. Geburtstag mit einem feierlichen Gottesdienst im Stephansdom, dabei führte der Domchor mit Orchester die Original-Schubertmesse auf. Diese Messe liebt Dr. Carl Manner besonders, da er vor Jahren das Original-Manuskript von Schubert erworben und der Nationalbibliothek übergeben hatte. Nach dem Schlussgebet überraschte der Domchormeister die zahlreichen Gottesdienstbesucher mit einer eigens für den Jubilar komponierten Carl-Manner-Polka. Nach der Feier im Stephansdom fand im Arkadenhof des erzbischöflichen Palais ein Empfang und Festakt statt, bei dem die Verdienste des Jubilars gewürdigt und bedankt wurden. Bei der Gelegenheit versicherte mir Dr. Carl Manner, wie sehr er die Marienkirche schätzt und mit ihr verbunden ist. Auch mit dem Gründer der Redemptoristen, dem Hl. Alfons gibt es eine „Verbindung“. Denn die Firma Manner bezog von Anfang an aus der Heimat des Hl. Alfons, aus der Gegend rund um Neapel, die Haselnüsse, die für die Schnittencreme gebraucht werden, daher auch der zweite Name „Original Neapolitaner“. Die Firmenintention der Firma  lautet nach Aussage Dr. Carl Manners: „Wir beteiligen uns am  sozialen und kulturellen Leben und unterstützen nach Kräften karitative Einrichtungen.
 
Aus: Klemensblätter 9-10-2014/ Seite 19
 
 
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